Eine nicht alltägliche Demontage: Kran-Abklettern beim Wohnhochhaus Leutschenbach

Mehr als eineinhalb Jahre lang hat der Laufkatzkran Wilbert WT 300 die Hochbauphase des rund 85 Meter hohen Wohnhochhauses Leutschenbach in Zürich Oerlikon begleitet. Nun war es an der Zeit für die Demontage.

Von 102 Metern auf 56  Meter „abgeklettert“ 

Statt den Kran wie gewohnt von oben nach unten abzubauen, kommt beim Wohnhochhaus Leutschenbach die sogenannte Kran-Klettertechnik zum Einsatz. Dabei werden die ersten acht Turmelemente aus dem rund 102 Meter hohen Kranturm entfernt. Der Kran bleibt dabei mit Kabine Funktionsfähig. Möglich macht das ein sogenannter Kletterstuhl: Er hält den Kran während des gesamten Vorgangs stabil und sorgt dafür, dass er samt Kabine und Auslegern die ganze Zeit über funktionsfähig bleibt. Somit kann der Kran selbst die Turmstücke auf den Boden befördern.

Erst wenn die Höhe des Krans auf diese Weise Schritt für Schritt reduziert ist, folgt der zweite, vertrautere Teil der Demontage: Ab dann wird der Kran wie gewohnt mithilfe eines Mobilkrans von oben nach unten abgebaut.

Wir sind stolz, ein Teil des Projekts Wohnhochhaus Leutschenbach gewesen zu sein und bedanken uns bei Implenia für diesen spannenden Auftrag.