Unsere Lösung: Krane im Liftschacht
Unsere Spezialisten entwickelten eine austarierte Lösung, welche behördliche Vorgaben, hohe Hubleistung, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut brachte. Den ersten Kran, ein WT 300, positionierten sie auf einem Portal über der Strasse. Breite Fundamentplatten sorgten für die Verteilung der auftretenden Kräfte und die Reduzierung der Ecklast auf die behördlichen Vorgaben. Zwei weitere Krane wurden an den Stellen der späteren Liftschächte am nördlichen und südlichen Ende des Gebäudes installiert – dank schmalem 2 x 2 Meter Turm und guter Zerlegbarkeit, gepaart mit einer maximalen Hubkraft von 12 Tonnen war der WT 260 der ideale Krantyp für diese Anforderungen.
Dieses Krankonzept ermöglichte eine gute Erreichbarkeit des Arbeitsfelds und die erforderliche Hubleistung. Die Liftschächte und das Gebäude konnten so Stockwerk für Stockwerk um die Krane herum errichtet werden. Für den sicheren Betrieb im dicht bebauten Umfeld wurde die Kransteuerung mit einer Arbeitsfeldbegrenzung eingerichtet. Dadurch liessen sich die Bewegungsbereiche der Ausleger auf die örtlichen Gegebenheiten abstimmen und Berührungen mit umliegenden Gebäuden vermeiden. Die Lösung zeigt, wie sich auch auf einer komplexen innerstädtischen Baustelle hohe Anforderungen an Traglast, Platzierung, Verkehr und Wirtschaftlichkeit in einem abgestimmten Konzept verbinden lassen.